Belichtungsfähige Daten, Checkliste
Damit wir Ihre erstellten Druckvorlagen ohne Probleme übernehmen können,
sind schon im Vorfeld einige wichtige Punkte zu beachten.
Unter dem Begriff „belichtungsfähige Daten“ verbergen sich bestimmte
Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen reibungslosen Workflow zu
gewährleisten.
1. Nicht alle Dateien sind gleich gut geeignet!
Schwierigkeiten kann es mit WORD-, Exel- und vor allem PowerPoint-Dateien
geben.
Daten aus den gängigen Layoutprogrammen wie QuarkXPress, Adobe
InDesign, PageMaker und CorelDraw
Wenn Sie z.B. Ihre Datei als „jpg“ abspeichern wird der Text pixelig,
d.h. unscharf. Das Dateiformat „jpg“ ist daher nur für Bilder geeignet.
2. Offene Dateien
Bei sogenannten offenen Dateien (CorelDraw, Indesign ...) müssen
Sie immer alle importierten Bilder, Grafiken und alle verwendeten Schriften
mitliefern!
Um das Schriftenproblem zu umgehen gibt es bei Grafikprogrammen
auch den Befehl „Schrift in Kurven umwandeln“ oder „in Pfade konvertieren“. Vorsicht: Die
Schrift wird dann zur Grafik! Eventuelle Schreibfehler lassen sich später
nicht mehr korrigieren. Tipp: vorher eine Kopie der Satzdatei erstellen!
3. PDF und EPS
Seit einigen Jahren hat sich das PDF-Format als Datei-Austausch-Format
immer mehr etabliert.
Die Vorteile: Sehr geringe Datenmenge und auf jedem Betriebssystem
lesbar und ausdruckbar, auf dem der kostenlose Adobe AcrobatReader installiert
ist (www.adobe.de).
Die Nachteile: Nicht eingebettete Schriften, falsche Einstellungen
bei der Bildkomprimierung und bei der Erzeugung der PDF-Datei.
4. Bilder
„JPEG“ „TIF“, und „EPS“ sind die gebräuchlichsten Datenformate,
mit denen Bilddaten abgespeichert werden. Achten Sie darauf, dass die
Auflösung in der endgültigen Größe ca. 300 dpi beträgt, d.h. Sie müssen
eventuell eine höhere Auflösung beim Einscannen wählen wenn sie ein kleines
Bild groß gedruckt haben möchten.
Bilder die auf Internetseiten stehen haben eine zu geringe Auflösung
und sind für den Offsetdruck nicht geeignet,
es sei denn es gibt eine hochauflösende Variante zum downloaden.
Bilder für den Vierfarbdruck müssen im CMYK-Modus angelegt sein,
nicht im RGB-Modus wie er z.B. von
Digitalkameras und Scannern erzeugt wird.
5. Strichzeichnung
Wenn ein Bild nur aus schwarzen und weißen Elementen besteht und
keine Grauabstufungen enthält, spricht man von einer Strichzeichnung oder
einem Bitmap-Bild.
Dies sollte zwischen 600 und 1200 dpi eingescannt werden. Je höher
die Auflösung, desto besser ist die Qualität.
6. Farbe (CMYK / HKS / Pantone)
Möchten Sie ihr Produkt mit Prozess- oder Sonderfarben (Hausfarbe)
gedruckt haben?
Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten (CMYK, HKS, PANTONE), die
wir gerne mit Ihnen absprechen.
7. Beschnitt
Der Beschnitt ist die bedruckte Fläche, die über das spätere Endformat
hinausgeht und nach dem Fertigschneiden wegfällt. In der Regel sollte
er 3 mm auf allen Seiten betragen. Praktisch bedeutet das, dass Bilder,
Flächen, Linien usw. 3 mm über das Papier- bzw. Dokumentenformat hinausreichen
müssen.
Datenübermittlung
- per Mail an: satz@gassner-druck.de
- per ISDN an 07121 / 43 41 54
- per FTP-Server, unter Angabe von URL, Username und Passwort
8. Kontrollausdruck / Fax
Wenn Sie uns Daten per e-Mail / ISDN oder CD liefern, faxen Sie
uns bitte immer einen Ausdruck zu oder legen Sie diesen der CD bei.
9. Druckfreigabe
Bei neuen Daten, umfangreichen Änderungen oder Korrekturen bekommen
Sie von uns immer einen Plot, ein Fax oder eine PDF-Datei zur Druckfreigabe.
Die Formplots sind aber nicht farbverbindlich und dienen nur der optischen
Überprüfung auf Standrichtigkeit, Text und Farbigkeit.
Bei unverändertem Nachdruck oder nach Absprache erfolgt der Druck
auch ohne Druckfreigabe.